Außerdem können Sie bestimmen, nach welchem Begriff die Tabelle neu sortiert werden soll, wählen Sie den Begriff und klicken Sie "sortieren":
Tabelle ist sortiert nach: nur Steinkreuze
| Name | Ansicht | Karte | Nr. | Kategorie | Ort | Masse | Gemeinde | Datierung | Inschrift | Info | Besonderheit | Zustand |
| Benennung | zum Bild | zur Karte | Nr. in der Karte | Denksteintyp | geografischer Ort mit Breite/Länge | H=Höhe B=Breite T=Tiefe in cm | Name der Gemeinde | soweit bekannt | Inschrift in " ", nächste Zeile beginnt mit / | weitere Informationen | bes.Ausführung | Zustandsbeschreibung |
| Ruthardtkreuz | Ansicht | Karte | A005 | Steinkreuz | Wildwiesenstr., 12-Buchen, Kreuzweg, Kreuzklinge | H114 B87 T18 | Herrenberg | 1579 | im Kopf "1622", auf dem linken Arm "M R" (Initialen), dazwischen Pflugschar, in Kreuzmitte "1579" | Sühnekreuz für ein Mitglied der Familie Ruthard aus Altdorf (?). Das orig. Kreuz ist im Fruchtkasten von Herrenberg. | gut (Nachbildung) | |
| Bruderkreuz | Ansicht | Karte | C020 | Steinkreuz | Brudergarten, Schweinehaag | H107 B 66 T17 | Tübingen-Hagelloch | ca. 15./ 16. Jh. | vorne am linken Arm "1831 (?)" und mittig ein Speer/Spieß, Spitze nach oben, hinten ein Zeichen (s. Bild), wahrscheinlich ein liegendes Messer, darüber aufrecht stehende Schuhsohle | Bruderhaus im Himbachtal, Mönchsklause Brudergarten. Ein Bauer von Hohenentringen bzw. Hagelloch, der auf dem Tübinger bzw. Entringer Markt Ochsen verkauft hatte, wurde auf dem Heimweg wegen des Goldes umgebracht (unwahrscheinlich: siehe Info von C023). Eher diese Geschichte: Ein Bruder von dem nahen Bruderhaus soll von einem Räuber erschlagen worden sein oder zwei Brüder sollen sich gegenseitig erschlagen haben. (?) | Kopf angesetzt, leicht beschädigt | |
| Härtlesstein | Ansicht | Karte | C023 | Steinkreuz | Härtlesberg, ab Distriktstein | H80 B68 T23 | Tübingen-Hagelloch | 1548 | "15" Pflugschar "48" | Ein Bauer aus Hohenentringen, der auf dem Tübinger Markt Ochsen verkauft hatte, soll auf dem Heimweg an der Stelle des Kreuzes ums Leben gebracht worden sein. Nach einer Beschädigung durch einen umgestürzten Baum (rechter Arm abgebrochen) wurde es nach 1988 durch Steinrestaurator Heinrich Krauß +, Tübingen, wiederhergestellt. | steht gerade, ein Arm angeklebt | |
| Hausch-Kreuz | Ansicht | Karte | E001 | Steinkreuz | Bebenhausen-West, Anfang Böblinger Sträßle, Roter Graben, unterhalb vom Widenmann | H125 B56 T20 | Tübingen-Bebenhausen | 1885 | "Konrad Hausch / Forstwächter in Unterjesingen", Rückseite "gest.d. 29. März 1885" | Jagdunfall mit Beute. Von der Wildschweinjagd beladen rutschte Hausch aus, sein Gewehr ging los und der Schuss traf ihn ins Genick. | Schrift muß nachgezogen werden | |
| Hans-Man-Kreuz | Ansicht | Karte | E003 | Steinkreuz | Fohlenweide-Winterkaltenbüchle, hintere Wiese, hinter dem Baum. | H70 B66 T25 | Tübingen-Bebenhausen | 1635 | "1635 / Hans Man" | Das Hans-Man-Kreuz fällt wohl in die Zeit des 30-jährigen Krieges, da die Jahreszahl an die Schlacht bei Nördlingen 1634 erinnert, weiteres ist nicht bekannt. Fälschlicher Weise wird dieses Denkmal auch "Haustein" genannt, was damit zu erklären ist, dass die Inschrift nicht korrekt gelesen wird (Buck 2000, 135). Auch die Möglichkeit "Han" statt des im Volksmund üblichen "Man" taucht auf. W. Hahn und B. Losch nennen den Stein "Hanstein". Im umliegenden Gebiet gibt es sehr oft den Nachnamen Ha(h)n, was dafür spräche, W. Hahn zu folgen. Auch der Buchstabenvergleich mit dem "A" ließe einen Querbalken vermuten, der einem "H" entspräche. Allerdings gibt es in der Inschrift auch ein eindeutiges "H" im Vornamen mit einem geraden Querbalken. Somit bleibt das Ergebnis zwar offen, jedoch das übliche "Man" wahrscheinlicher. | neu gesetzt | |
| Pfeifferstein | Ansicht | Karte | E010 | Steinkreuz | Kirnberghang, Einsiedlersträßchen von Bebenhausen Rchtg. Langer Rücken, Weg vor der Hütte rechts, 150m. | H74 B63 T20 | Tübingen-Bebenhausen | 1823 | vorne "Wilhelm Pfeiffer / 26. Febr. / 1822", hinten "Jäger / Mordplaz" | Wilhelm Jacob Pfeiffer war Forstadjunkt aus Stuttgart, bei einem Kontrollgang wurde er erschlagen, Streit um Waldgerechtigkeiten. Am 4.3.1822 wurde der sechzehnjährige Forstinspizient grausam zugerichtet aufgefunden. In Bebenhausen soll noch der Grabstein stehen. | hängt leicht | |
| Vogtstein | Ansicht | Karte | E011 | Steinkreuz | Bärlochallee, Katzensteigle | H65 B52 T15 | Tübingen-Bebenhausen | 1865 | vorne "Bernhart Vogt", hinten "gest.den18.Jan.1865." | Der Walddorfer Bauer Vogt war in Tübingen, um seine Ochsen zu verkaufen und wurde auf dem Rückweg hier überfallen, beraubt und ermordet. | hängt leicht | |
| Schwedenkreuz | Ansicht | Karte | E012 | Steinkreuz | Langer Rücken Sträßchen, Kreuzbuche | H47 B45 T14 | Tübingen-Bebenhausen | 1634 | "1634" / "I B" / unten im Boden ein Spiess? | Das Schwedenkreuz erinnert an Nördlinger Schlacht am 26. August 1634 (Katholische über Protestanten gewonnen). Am 8. September fielen die kaiserlichen Reiter in den Schönbuch ein, hierbei kamen viele Protestanten ums Leben. In einer Weil im Schönbucher Chronik sind Geschädigte genannt: "(..)Gall Lechelmayer ledigen Standes und in den Wald begraben. Eustachins Renz, in den Wald begraben. Konrad Burger, Roßhirt, der im Wald seine Pferde verteidigte." (Hahn 1972, 61.) Schwedenkönig Gustav Adolf kam mit seinem Heer den süddeutschen Protestanten zu Hilfe. Gustav war schon tot!! PG | einbetoniert | |
| Kreuzstein | Ansicht | Karte | G009 | Steinkreuz | Reishalde, Kreuzwald, Segelbachtal | H85 B80 T17 | Waldenbuch | 1724 | Für vollständige Inschrift siehe Tscherning (Anlage 2), IN / MEM. / VIET. / PEREG / D.12. / JANAR / 1724 / 17.VULN.TRUCID. / POS. / C.W. | Sühnekreuz, 15.-16. Jhdt., Trümmer nach dem 2. Weltkrieg repariert, mit Metallbändern gehalten. Die Kreuzsteinalle wurde nach ihm benannt. Angeblich sollen sich hier zwei Kaminfeger umgebracht haben. | schlechter Zustand, Schrift nicht mehr erkennbar | |
| unbekanntes Steinkreuz | Ansicht | Karte | I001 | Steinkreuz | ||||||||
| Sühnekreuz | Ansicht | Karte | X001 | Steinkreuz | Großholz, Königsallee | Tübingen-Kusterdingen | 1539 | "+" / "1539" / Pflugschar (Spitze oben) | bis zu den Armen eingesunken |